Klopfakupressur erfolgreich gegen Phobien einsetzen

Phobien werden als tief sitzende, irrationale Ängste beschrieben. Sie können Gegenstände, Lebewesen oder Situationen betreffen. Man spricht von Höhenphobie, Knopfangst, von sozialen Phobien und Spinnenphobie. Die Betroffenen spüren Todesängste, dramatisches Herzrasen, Schweißausbrüche, Ohnmachtsgefühle und Schwindel. Menschen, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie eine winzige Spinne, eine steile Treppe oder ein enges Kino solche gewaltigen Ängste auslösen können. Sie halten Phobiker für Angsthasen oder Hypochonder.

Phobien sitzen meist sehr tief

Tatsächlich kann man Angststörungen durch Verhaltenstherapie behandeln. Die Angst wurde meist erlernt. Sie sitzt sehr tief, aber sie kann auch wieder verlernt werden. Alles, was den Prozess hilfreich begleitet – beispielsweise Homöopathie oder Klopfakupressur – sollte man einbinden, um einen Behandlungserfolg verbuchen zu können. Die Klopfakupressur wird in der Energetischen Psychologie eingesetzt, wenn es um die Behandlung von Phobien geht.

Mit Klopfakupressur Energieblockaden lösen

Energiemedizin haben bereits die alten Chinesen betrieben, indem sie Chi Gong, Tai Chi oder Akupunktur nutzten, um Energieblockaden aufzulösen. Sie entwickelten ein komplexes System von Meridianen und Akupunkturpunkten, die bestimmte Organe und Kreisläufe betreffen. Auf diese bezieht sich auch die Energetische Psychologie mit dem Ansatz der Klopfakupressur. Ängste spürt man als ein Zusammenschnüren des Herzens und ein Entgleisen des eben noch normal scheinenden Blutdrucks. Er steigt in Angst machenden Situationen rasant oder rutscht in den Keller. Im Körper spüren Phobikern die Panik-Blockaden am deutlichsten. Der Kopf hingegen scheint wie leer gefegt. Nichts funktioniert mehr, man fühlt sich macht- und hilflos. Genau das sind wir aber nicht. Wir können in jedem Moment unserer Panikattacke Klopfakupressur machen, um unsere innere Mitte wieder zu finden.

In Angstsituationen Meridianpunkte beklopfen

Energetische Ungleichgewichte in den Meridianen können durch verschiedenste Situationen entstehen. Die Chinesen lehrten uns, dass wir die blockierte Energie durch Nadelung oder Druck wieder regulieren können. Kennt man die entsprechenden Meridianpunkte, klopft man sie ab. Bei einer so tief sitzenden Angst wie einer Phobie dient die Klopfakupressur lediglich der verhaltenstherapeutischen Unterstützung. Als solche kann sie aber wertvolle Soforthilfe bedeuten. Wichtig ist, dass man seine Phobie genau benennen kann. Bei generalisierten Angststörungen muss man nämlich umfassender behandeln als wenn man einen konkreten Angstmacher benennen kann. Die Klopfakupressur berührt bei Phobien meist den Magenmeridian, den Milz-Pankreas-Meridian und den Nierenmeridian. Sind diese drei einmal nicht betroffen, wird sich die Angstattacke durch Klopfakupressur auch nicht bessern lassen. Die abzuklopfenden Punkte liegen meist unter dem Auge, unter der Achsel und zwischen Brustbein und Schlüsselbein. Kennt man diese Meridianpunkte genau, kann man die Punkte auch außerhalb einer akuten Angstsituation abklopfen und an den Auslöser von Panikattacken denken. Zu stark sollte man die eintretende Angst nicht werden lassen. Es geht lediglich darum, sanft in Kontakt mit ihr zu kommen.

Klopfen gegleitend mit weiteren therapeutischen Maßnahmen

Wichtig ist, die Klopfakupressur immer in Verbindung mit weiteren therapeutischen Maßnahmen zu absolvieren und sich nie für seine Phobie zu verurteilen. Selbstakzeptanz ist ein wichtiger Ausgangspunkt zur Heilung. Das Leben ist ein Prozess, in dem nicht immer alles glatt läuft. Mit Klopfakupressur und der so genannten Butterfly Technik, die im Wechsel ausgeführt werden können, können Sie selbst sehr viel tun, um sich zu helfen. Keine Phobie muss ein ganzes Leben dominieren. Nehmen Sie Ihre Angst buchstäblich in die Hand!

Bildnachweis:© pegbes – Fotolia.com

 

GD Star Rating
a WordPress rating system

Ein Kommentar zu “Klopfakupressur erfolgreich gegen Phobien einsetzen

  1. In der Hypnose wende ich zum Teil auch ein Klopfen oder ein leichten Druckpunkt an. Es ist natürlich mit der Klopfakupressur nicht zu vergleichen, dennoch konnte ich feststellen das eine kompination von klopfen / leichter Druck an bestimmten Stellen die vorab abgesprochen worden sind die Hypnose noch erfolgreicher machen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.