Klopfakupressur gegen Ängste

Angst können wir durchaus als Energieform begreifen. Es ist eine in unseren Augen oft unkontrollierbare Energie, die wir gerne in erträglichere Bahnen leiten würden. Vor allem ist Angst aber ein natürlicher Impuls, den man nicht scheuen muss. Unser kluger Organismus sorgt für Angst, wann immer Gefahr droht.

Die Quelle unserer Ängste sind negative Erfahrungen und Glaubenssätze

Nun kommt aber hinzu, dass fehlgeleitete oder missinterpretierte Erziehungsmaßnahmen, mediale Schreckensmeldungen oder eigene Erlebnisse unser natürliches Angstpotential beeinflussen. Unser Geist interpretiert und speichert Erfahrungen, Befürchtungen und Nachrichten ab. Er zieht daraus logische Schlüsse und entfacht manchmal ein Angstgewitter, dem wir kaum Stand halten können. Scheinbar plötzlich entwickeln wir soziale Ängste, scheuen Plätze oder enge Fahrstühle. Die Angst wird zuweilen sogar allmächtig und kontrolliert uns. In solchen Situationen kann Klopfakupressur beruhigend wirken. Erinnert man sich bei einer Panikattacke daran, Klopfakupressur zu machen, konzentriert man sich auf etwas, was jenseits der Angst liegt. Bestimmte Meridiane leiten entfesselte Energien in ruhigere Bahnen. Durch das Klopfen werden andere Energien wirksam. Das klingt simpel, beruht aber auf Jahrtausende altem Erfahrungewissen. Denn die Quelle der Klopfakupressur liegt in der chinesischen Akupunktur begründet. Sie hat die Meridiane erkundet, auf denen auch die Klopfakupressur stattfindet. Die den ganzen Körper durchziehenden Energie-Leitbahnen können wahrscheinlich durch Nadeln oder schwache elektrische Impulse ebenso beeinflusst werden wie durch Pressen oder Beklopfen.

Klopfakupressur wirkt an jedem Ort und zu jeder Zeit

Das wichtigste Mittel gegen die Angst ist die Erkenntnis, dass sie Mut als Gegenmaßnahme erfordert. Ängstlichen Naturen mangelt es an ausreichend innerer Sicherheit. Was einem nicht mitgegeben wurde, kann man durch Verhaltenstraining erlernen. Nicht umsonst nutzen viele Psychologen und Therapeuten die Klopfakupressur, um bei Angstproblematiken helfend einzugreifen. Der Vorteil der Klopfakupressur ist, dass sie in jeder Situation, zu jeder Zeit und an jedem Ort als Gegenmittel gegen Angststörungen wirken kann. Man muss nur wissen, welche Areale man bei Angstanfällen beklopfen muss und in welcher Zeitdauer und Intensität dies geschehen sollte. Auch die Techniken der Klopfakupressur kann man leicht erlernen. Sie wird bei Heilpraktikern und an Volkshochschulen gelehrt. Man kann sie sich auch aus Büchern aneignen. Wichtig ist, dass die Klopfakupressur gegen Ängste besonders gut wirkt, wenn sie in Kombination mit weiteren therapeutischen Maßnahmen wie Gesprächstherapien oder Verhaltenstraining eingesetzt wird. Der Grund: Ohne die Ursache der Angststörung zu kennen, kann man sie nicht dauerhaft in den Griff bekommen und bewältigen. Man kann lediglich das Symptom lindern. Bleibt die Ursache bestehen, muss nur eine ähnliche Konstellation eintreten und die Angst ist wieder da.

Ängste mit der EFT Technik kontrollieren

Vielen Patienten mit Ängsten oder Angststörungen hat die Klopfakupressur bereits geholfen. Sie stellt ein jederzeit anwendbares Hilfsmittel dar, für das man nichts weiter benötigt als die eigenen Hände. Das sanfte oder kräftige Klopfen auf bestimmten Arealen reguliert Energieflüsse im Körper und wirkt stimulierend oder beruhigend, je nachdem, was gerade gebraucht wird. Die so genannten EFT-Techniken beeinflussen auch den Geist positiv. Sie haben sicher schon von Hirnschwingungen gehört, die man beispielsweise durch Meditation beeinflussen kann. Ähnlich weiß man von der Homöopathie, dass sie feinstoffliche Heilimpulse geben kann, auch wenn man nicht an ihre Wirksamkeit glaubt. Ähnliches kann man von der Klopfakupressur sagen. Probieren Sie es einfach mal aus, wenn Sie von Ängsten heimgesucht werden.

Bildnachweis: © sabelfoto13 – Fotolia.com

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